Zielgruppe definieren – warum wichtig?

Wenn du dich mit Marketing auseinandersetzt, wirst du schon sehr bald auf den Begriff «Zielgruppendefinition» stossen.

 

Aber was ist überhaupt eine Zielgruppe?

Egal welches Produkt, welche Dienstleistung oder welches Tool du anbietest, es wird niemals gleich attraktiv für alle Menschen sein. Es wird nur eine gewisse Gruppe von Menschen ansprechen, und genau diese Gruppe ist, deine Zielgruppe.

 

Ein Beispiel: Du möchtest deine aus Bio-Baumwolle gehäkelten Maskottchen verkaufen. Wer würde so etwas kaufen?

Eine Mama, die sich für die Umwelt einsetzt? Ein Teenager der sich für Sport interessiert? Ein Businessmann, der in Immobilien investiert?

 

Ich denke, du weisst, worauf ich hinaus will. 😉

 

Aber bevor du deine Zielgruppe definierst: Warum ist das überhaupt wichtig?

 

Muss ich meine Zielgruppe wirklich kennen? Ist das so wichtig?

Ja, unbedingt! Denn wenn du diese Analyse nicht machst, wirst du kein oder nur schlechtes Marketing machen können und nur wenig Neukunden gewinnen. Du musst ganz genau wissen, welche Menschen sich für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren. Denn nur dann kannst du genau diese Gruppe von Menschen ansprechen: durch die richtigen Medien, Worte und das passende Design.

 

Durch zielgruppengerechte Werbung sparst du eine Menge Zeit und Geld!

 

Wie kann ich meine Zielgruppe finden?

Das hört sich vielleicht erstmal seltsam an, aber es wird allgemein empfohlen einen «Traumkunden» zu erfinden. Nenn ihn Knut, Heidi oder Brittney – ganz egal! Überlege dir, wer sich für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessiert.

 

Ein Beispiel: Kommen wir nochmal auf die gehäkelten Plüschtiere zurück. Nennen wir unsere Protagonistin Judith. Sie ist verheiratet, hat ein dreijähriges Kind und achtet auf Nachhaltigkeit. Sie lebt sehr Gesundheitsbewusst und will für ihr Kind nur das Beste, vor allem wenn es um die Gesundheit geht. Judith würde ihrem Kind niemals billiges Plastikspielzeug schenken, da es schädliche Stoffe enthalten könnte. Dafür ist sie aber auch bereit, etwas mehr Geld auszugeben. Daraus ergeben sich folgende Punkte:

  • Alter: 25-40j
  • Familienstand: Verheiratet, Kinder
  • Bildung: Höheres Bildungsniveau (da umwelt- und gesundheitsbewusst)
  • Beruf: Mutter
  • Einkommen: Mittleres bis höheres Einkommen (ist bereit, für nachhaltige und «gesunde» Produkte auch mehr Geld auszugeben)
  • Wohnort: Schweiz
  • Einstellung: Körperbewusst und Gesundheitsorientiert

Unsere Zielgruppe lautet in diesem Fall: Frauen zwischen 25 und 40 Jahren mit Kleinkindern, wohnhaft in der Schweiz und interessieren sich für nachhaltige, schadstoffarme Spielsachen.

 

Wie setzte ich meine Zielgruppenanalyse in der Praxis ein?

Nachdem du Judith, Heidi oder Brittney nun ganz genau kennengelernt hast, geht’s von der Theorie zur Praxis. Wo informiert sich Judith? Wo sucht sie nach Spielsachen für ihre Tochter? Ist sie auf Instagram, Pinterest oder doch eher Facebook? Um das herauszufinden gibt es eine Menge Statistiken, die dir helfen herauszufinden welche Sozialen Medien von deinem Traumkunden am ehesten genutzt werden. Erfahre mehr darüber im Artikel «Soziale Medien zielgruppengerecht einsetzen».

 

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Du möchtest noch mehr erfahren?

Dann schau dir diese Artikel an:

Zielgruppe definieren – Schritt für Schritt Anleitung

Soziale Medien zielgruppengerecht einsetzen

 

 

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Bist du noch etwas unsicher, hast Fragen und hättest gerne jemanden an deiner Seite, der dich unterstützt und dir beim Definieren deiner Zielgruppe hilft? Oder du fragst dich, wie du die Zielgruppendefinition in der Praxis optimal nutzen kannst?

 

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